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Katja Werker wurde am 21. Mai 1970 in Essen geboren. Sie zieht mit 19 Jahren von zuhause aus und fängt bereits früh an zu trinken. Sie trifft auf die falschen Leute und rutscht ab in die Obdachlosenszene. Ihr Vater stirbt und von da an wird alles noch schlimmer. Bis sie zusammenbricht und ein Priester sich um sie kümmert. Die Kirche bietet ihr Zuflucht und Halt ist die Musik, sie spielt Gitarre und Saxophon und beginnt zu komponieren. Mit Menschen will sie nichts zu tun haben. Sie beginnt auf kleinen Bühnen vor Publikum zu singen. Dann wird sie unterstützt von einer Agentur und von Menschen, die trotz allem zu ihr halten. Sie begleitet Paul Lucas von "Element of Crime" auf einer Lesetour und singt mit Stefan Stoppok auf seiner CD "Neues aus La-La Land" im Duett. Dann gewinnt sie den Wettbewerb "Stimmtreff 98" und 1999 nimmt sie ihre CD "What the bird said" auf, leider gibt es davon nur 1000 Stück. Katja bekommt ihren ersten Plattenvertrag bei BMG/RCA Hamburg. Sie schreibt und singt für die TV-Serie "Hinter Gittern" den Soundtrack für eine Folge, "No more prisoner", und spielt sogar als Sängerin eine Rolle. (Dort habe ich sie das erstemal gehört und war sofort fasziniert von ihrer Stimme.) Am 23. Oktober 2000 erscheint dann endlich ihre erste CD "Contact Myself" bei der BMG Ariola Hamburg, und im Frühjahr dieses Jahres machte sie ihre erste Tournee. Ich war dabei, in Hamburg, und wenn ich nicht schon ihr Fan gewesen wäre, spätestens da hätte es mich erwischt. Und am 10. November 2001 bin ich in Nastätten :-). Ich freu mich schon.
Ja, und das Konzert ist nun leider auch schon wieder vorbei. Es fand vor ca. 100 Leuten in recht privater Athmosphäre statt und hat mich wiederum sehr beeindruckt. Ihr Zusammenspiel mit Laurent Duclouet ist einfach traumhaft und gefiel mir sehr viel besser als eine vollständige Band im Hintergrund. Katja hat alte und neue Songs gesungen, aber auch die alten Lieder haben sich verändert und von ihrer persönlichen Weiterentwicklung gezeugt. Nach dem Konzert hatte ich die Möglichkeit, mir von ihr ein Autogramm geben zu lassen (dankeschön, Katja!) und ein paar Worte mit ihr zu wechseln. Sie wirkte ein wenig schüchtern und war unheimlich nett, eine sehr sympathische Frau.
Am 8. April 2002 um 0:19 Uhr wurde Katjas und Laurents Tocher Amelie geboren. Ich wünsche ihnen alles Gute für ihre Zukunft.
Endlich, im Januar 2006, erschien nach 5 Jahren ihre neue CD "Leave that thing behind". Das Warten hat sich gelohnt, die Musik lässt einen nicht mehr los und man wird geradezu süchtig nach der Stimme von Katja Werker. Natürlich musste dann auch ein Konzertbesuch sein, lest dazu doch unsere Kritik.
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